Wuppertal

Hafke: Wuppertal wird digitale Modellkommune

Wirtschaftsminister Pinkwart hat die Pläne der Landesregierung für vier weitere digitale Modellkommunen vorgestellt. Konkret erhalten vier Städte sowie die Modellregion Ostwestfalen-Lippe bis 2021 vom Land Fördermittel in Höhe von 91 Millionen Euro − darunter auch Wuppertal. Marcel Hafke (FDP) sieht darin eine einmalige Chance für die Stadt und das Bergische Land.

„Die Landesmittel können direkt in die Digitalisierung der Stadtverwaltung und die digitale Infrastruktur investiert werden, ohne die Stadtkasse zu belasten“, erläutert Hafke, Sprecher für Digitalisierung und Innovation der FDP-Landtagsfraktion. Für die Bürgerinnen und Bürger hätte dies spürbare Vorteile: „Smart-City-Lösungen können den Alltag in vielen Bereichen erleichtern. Ein digitales Bürgeramt beispielsweise spart den Menschen nicht nur Zeit, sondern auch Nerven“, so der Wuppertaler Abgeordnete. Auch die Wirtschaft hat er dabei im Blick. „Besonders für die Unternehmen vor Ort ist eine leistungsfähige digitale Infrastruktur inzwischen überlebenswichtig. Das Modellprojekt ist deshalb auch eine Chance für die Zukunft des Standortes.“

Die Mittel werden nicht starr nach Quoten vergeben, die Modellkommunen können auch projektbezogen Gelder einwerben. Jetzt sei vor allem die Stadt gefordert, betont Hafke. „Wir brauchen eine gemeinsame Vision für ein digitaleres Wuppertal und zeitnah konkrete Vorhaben, mit denen wir punkten können.“ Zusammen mit den Forschungspotenzialen der Bergischen Universität könne Wuppertal so überregionale Strahlkraft entwickeln. Neben Wuppertal wurden Aachen, Soest und Gelsenkirchen als Modellkommunen bestimmt.

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