Landtag

Hafke: Finanzierungsvorschlag der Opposition scheinheilig

Im Landtag NRW wurde heute die Forderung der SPD-Opposition debattiert, die Kinder-betreuung in Nordrhein-Westfalen durch eine Sockelfinanzierung auskömmlich zu gestal-ten. Marcel Hafke, stellvertretender Vorsitzender und Sprecher für Kinder und Familie der FDP-Landtagsfraktion kritisierte die Forderung der SPD als scheinheilig. Hafke: „Der An-trag der SPD ist das Eingeständnis eigener Untätigkeit.“

„Die SPD in Nordrhein-Westfalen setzt darauf, dass die Bürgerinnen und Bürger bereits vergessen haben, was die ehemalige rot-grüne Landesregierung im Bereich der frühkindli-chen Bildung erreicht hat – nämlich sehr wenig bis gar nichts“, sagte Hafke. Die NRW-Koalition arbeitet hingegen bereits seit dem ersten Tag mit Hochdruck an einer umfas-senden Verbesserung. Der erste Schritt war nach der Regierungsübernahme das Rettungs-paket für die Kitas in Höhe von einer halben Milliarde Euro. Nun geht es um die grundle-gende Reform des Kinderbildungsgesetzes. „Dabei stehen die qualitative Stärkung der frühkindlichen Bildung und eine grundlegende Neustrukturierung der Finanzierungssys-tematik im Mittelpunkt, um die Kinderbetreuung in Zukunft verlässlich und auskömmlich zu finanzieren“, betont Hafke.

Die schwarz-gelbe Koalition plant zudem weitere Schritte zur Verbesserung der Betreu-ungsqualität in den Einrichtungen, sowie eine Novellierung der Erzieherinnenausbildung und eine Flexibilisierung der Öffnungszeiten. Gerade Alleinerziehende und Eltern, die im Schichtdienst arbeiten, sollen so entlastet werden.

Hier können Beiträge geliked und geteilt werden:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.